
KAFKAS CAVE
Nach der Erzählung „Der Bau“ von Franz Kafka
Das Künstlerkollektiv MASKéNADA ist bekannt für innovative Projekte ausserhalb des Theaterraumes. Ab dem 25. April werden die Caves St. Martin bei Remich in ihrem 100. Geburtsjahr zu einem Schauplatz der besonderen Art.
Die Caves sind der ideale Ort um Franz Kafkas Literatur lebendig werden zu lassen, die auch rund 100 Jahre alt ist. Die in den Kalkfelsen gehauenen unterirdischen Gänge mit ihrer labyrinthartigen verwinkelten Struktur sind bereits ein kafkaeskes Gebilde. Mit den unheimlichen Lichtverhältnissen, den mysteriösen Geräuschen und den Gerüchen finden wir vor Ort Elemente vor, die der Autor in seinem unvollendeten Text „DER BAU“ evoziert. Die Sound- und Lichtinstallation „Kafkas Cave“ verwandelt die Caves mit einem audiovisuellen Walk in ein unterirdisches Laboratorium und Vorratskammer, ein Labyrinth und Rückzugsort - eine Festung im Zentrum Europas, abgeschottet vom Aussen. Die ZuschauerInnen folgen den Bewegungen des Ich- Erzählers und steigen mit ihm in den Untergrund. Sie werden mitgenommen in den „Bau“ - und damit in den Text selbst.
"Die Truppe um Maskénada schafft es aber mit ganz wenigen Mitteln, den inneren Wahn des Tieres offenzulegen, das Publikum in Tuchfühlung mit dem Schutt des Baus, in Tuchfühlung mit dem psychischen Schutt des Erzählers zu bringen. (…) "Kafkas Cave" ist eine kleine Perle der diesjährigen Theatersaison.” Claude Reiles, Lëtzebuerger Land
Spiel und Sound: Max Thommes
Featuring Annick Schadeck und André Jung
Regie und Konzept: Marion Rothhaar
Raum und Ausstattung: Misch Feinen & Doreen Back
Produktion: Dani Jung
Assistenz: Liss Scholtes
Premiere 25.4.2019 um 19:30 Uhr in den Caves St.Martin In Remich
Weitere Vorstellungen am 27., 28. und 30. April, sowie am 3., 4., 5., 7., 8. und 10. Mai
Eine MASKéNADA Produktion mit Unterstützung des Ministère de la Culture, der Oeuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte, der Fondation Indépendance, den Caves St-Martin und Moes Frères
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